Impressionen aus England, Schottland und Wales
Schottlands beeindruckende Landschaft wird geprägt durch Berge (bens), Täler (glens), Fjorde und Seen (lochs). Das vorherschende rauhe und feuchte Klima hat sowohl die Landschaft als auch die Kultur des Landes beeinflußt. Mit dem nördlichsten Teil der britischen Hauptinsel verbindet man klischeehaft märchenhafte Burgen, die alten schottischen Clans, den Tartan, den Dudelsack und Whisky, und einigen dieser Klischees begegnet man auf einer Schottlandreise dann auch tatsächlich.
Schottland - Impressionen
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Zu den Traditionen in Schottland zählt das Dudelsackspielen und der Tartan Kilt. Der Dudelsack stammt ursprünglich von asiatischen Hirtenvölkern und wurde erst durch die Römer nach Britanien gebracht, fand aber besonders im schottischen Hochland seit dem Mittelalter eine weite Verbreitung. Der Klit war nicht immer so beliebt wie heute, lange Zeit wurde er von der Bevölkerung im Flachland Brintaniens als barbarische Kleidungsform betrachtet. Heute trägt man den Kilt zu offiziellen Anlässen (und auch für tourisische Zwecke).
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Die zahlreichen Burgen in Schottland zeugen von den ehemaligen Streitigkeiten und Konflikten im Land. Heute sind von den oft malerisch gelegenen Burgen häufig nur noch Ruinen erhalten. Eilean Donan Castle wurde im 20. Jht. von der Familie McRea renoviert und wiederbewohnbar gemacht. Das Castle liegt auf einer kleinen Insel im Loch Duich und ist durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. Die "Märchenburg" diente als Kulisse im Film "Highlander" und ist heute eine gut besuchte tourisische Attraktion.
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Die Landschaft Schottlands wurde durch die glazialen Formungsprozesse während der letzten Eiszeit stark überprägt. Häufig sieht man U-förmige Trogtäler, die durch Gletscherbewegungen während der letzten Eiszeit entstanden. Weitere glazial geprägte Landschaftsformen, denen man in Schottland häufig begegnet, sind die Fjorde (heute überflutete Trogtäler), abgerundete Bergkuppen, häufig mit Wasser gefüllte Gebirgskare und Drumlins (längliche Hügel aus abgelagerten Moränenmaterial).
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Das Lanschaftsbild von Schottland wird durch die zahlreichen Nutztiere mitgeprägt. Unzählige Schafe, Kühe, Galloways, schottische Hochlandrinder und Ponies grasen hier. Das langhörnige schottische Hochlandrind mit seinem zotteligen Fell und der langen Mähne ist besonders fotogen. Die noch recht urwüchsige Rinderrasse stammt aus dem Nordwesten Schottlands und den Hebriden, ist sehr widerstandsfähig und eignet sich besonders zur extensiven Viehzucht.
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Schottland liegt zwischen dem 54. und 61. Breitengrad und nimmt eine Fläche von ca. 78.800 km² ein, das ist in etwa ein Drittel der Gesamtfläche Großbritaniens. Landschaftlich läßt sich das Land in drei Großregionen gliedern, die jeweils durch eine tektonische Bruchlinie von einander getrennt werden. Den südlichsten Teil bilden die "Southern Uplands", nördlich daran schließt sich das mittelschottische Tiefland an, in dem die beiden Hauptmetropolen Glasgow und Edinburgh liegen. Nördlich der Bruchlinie von Helensburgh am Firth of Clyde bis nach Stonehafen an der Ostküste liegt das schottische Hochland, die Highlands.
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Der Blick von Ford William über Loch Linnhe zeigt nach einer regenreichen Nacht, am frühen Morgen noch einige Wolkenfetzen (fractus) über den angrenzenden Bergen. Die Kleinstadt Ford William liegt nur wenige Kilometer vom Gebirgsmassiv des Ben Nevis, und ist als Ausgangsort für Bergbesteigungen sehr beliebt. Der Ben Nevis ist mit 1347 Meter Höhe, der höchsten Berg der britischen Inseln und bietet bei gutem Wetter eine grandiose Aussicht über die Highlands.
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Das Fliegenfischen ist eine sehr alte Angelmethode, bei der ein künstliches Insekt als Köder dient. Durch verschiedene Wurftechniken der Angelschnur wird die Echtheit des Insekts vorgetäuscht. Die Köder sind häufig kleine handgefertigte Kunstwerke. Angler kommen bei den vielen natürlichen Seen und Flüssen in Schottland voll auf ihre Kosten. Die größten Seen des Landes sind Loch Lomond, Loch Ness und Loch Awe.
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Grüne Höhenzüge prägen das Landschaftsbild in weiten Küstenabschnitten Schottlands. Die eigentlich natürliche Waldvegetation ist durch Abholzung seit dem Mittelalter in weiten Regionen durch Grasland, Moor- und Heidevegetation ersetzt worden. Seegelschiffe und Fischerboote setzen auffällige Farbakzente in die von Blau- und Grüntönen dominierte Küstenumgebung.
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Ende Mai blühen die Grasnelkenkissen in rosa Farbtönen an der Küste. Die Grenzliene zwischen Meer und Land ist besonders im Westen Schottlands durch die Fjordküste extrem langgezogen. Die Küstengebiete sind ein Nistparadies für Millionen von Seevögeln. In den Gewässern vor der Küste tummelt sich eine reiche Artenvielfalt von Fischen. Der Fischreichtum sicherte der Bevölkerung früher das Überleben bei den vorherrschend rauhen Lebensbedingungen. Vom Ufer aus kann man Seehunde, seltener auch Delphine und Otter beobachten.
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Miesmuschen haften an den zeitweilig überschwemmten Steinen an der Küste. Der Gesteinsuntergrund Schottlands besteht überwiegend aus sehr alten Gesteinsformationen.
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Im Luv eines Höhenzuges wird die Luft zum Aufsteigen gezwungen, bei sehr feuchter Luft wird das Strömen der Luft über den Berg durch Wolkenbildung sichtbar. Schottlands Klima wird durch den ständigen Wechsel von Hoch- und Tiefdruckgebieten in der Westwindzone geprägt. Die Nähe zum Meer, kein Ort liegt weiter als 65 Kilometer vom Meer entfernt, und der relativ warme Golfstrom an der Westküste bewirken ein insgesamt recht mildes ozeanisches Klima. Die aus klimatischer Sicht günstigste Reisezeit liegt in den Monaten Mai bis Juli. (Link)
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Wasserfälle gibt es in Schottland viele, die bräunliche Färbung des Wassers wird durch den torfigen Untergrund hervorgerufen. Wasser tritt hier in allen Variationen auf, das Land ist reich an Seen, Flüssen, Gletschern und an Niederschlag. Bedingt durch die Westwindzone zeigt der Niederschlag ein deutliches West- Ostgefälle von druchschnittlich 1600 Millimeter auf der Westseite bis etwa 800 Millimeter auf der östlichen Leeseite des Landes.
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Die Highlands prägen das Landschaftsbild, höchster Berg ist der Ben Nevis mit 1347 Meter Höhe. ca. zwei drittel Schottlands sind Hügelland In den Grampian Mountains liegen Wintersportregionen. In den Höhenlagen ist Schnee sicher. Baumgrenze bei 500 Meter Höhe .auf den Gifpeln der höchsten Berge Felswüste mit arktisch-alpiner Pflanzenwelt.
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Vor der Küste Schottlands liegen über 800 Inseln, von denen etwa 130 bewohnt sind. Die Größten Archipele sind die westlich vorgelagerten inneren und äußeren Hebriden und die nördlich des Festlands gelegenen Orkney- und Shetland Inseln. Auf den äußeren Hebriden gibt es traumhafte, weiße, einsame Sandstrände, die man in Schottland sonst vergeblich sucht. Die Hebriden bilden die Hochburg der Gälische Kultur, hier wird auch heute noch Gälisch gesprochen. Die Orkney- und Shetland Inseln gehörten bis 1469 noch zu Norwegen, sie sind reich an Natur- und Kulturdenkmälern.
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Die Ross Fountain steht in den West Princes Street Gardens, am nördlichen Fuß des Vulkanfelsen auf dem Edinbugh Castle erbaut wurde. Das rund ein Jahrtausend alte Schloss "Edinburgh Castle" und die von hier aus in Richtung Osten abfallende "Royal Mile" bilden das geographische und kulturelle Zentrum der Hauptstadt von Schottland. In den vier größten Agglomerationen des Landes, Glasgow, Edinburgh, Aberdeen und Dundee lebt etwa ein Drittel der schottischen Bevölkerung.
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