Nur 40 Kilometer misst der Ärmelkanal zwischen den beiden wichtigen
Fährhäfen Calais an der französischen Küste und Dover an der Südostküste Englands. In etwa 75 Minuten kann man sich mit
einer der großen Autofähren von P&O Ferries oder Seafrance übersetzen lassen. Schneller geht es mit den Luftkissenbooten von
Hoverspeed. Kaum hat man den Hafen von Calais verlassen, so sind bereits die leuchtend weißen Kreidefelsen
von Dover aus der Ferne zu erblicken und laden zu einem Besuch Großbritanniens ein.
Fährverbindung von Calais nach Dover
Die Fährverbindung zwischen dem französischen Hafen in Calais und dem englischen Hafen in Dover ist eine der beliebtesten Möglichkeiten, den Ärmelkanal zwischen den Britischen Inseln und dem europäischen Festland zu überqueren. Dabei bieten eine ganze Flotte von Autofähren sowie Katamarane täglich mehr als 60 Überfahrten an.
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P&O Ferries und Seafrance haben beide jeweils eine große Flotte von Autofähren, die jeweils etwa 75 Minuten benötigen, die 40 Kilometer lange Überfahrt zu bewältigen. Schneller geht es dagegen mit den Katamaranen von Hoverspeed. Diese benötigen gerade mal eine Überfahrtszeit von ca. 55 Minuten. Die Fährverbindung Calais-Dover ist die schnellste Möglichkeit, per Schiff den Ärmelkanal zu überqueren.
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Der Hafen von Calais wird natürlich nicht nur für den Personentransport genutzt: auch der Fracht- bzw Güterverkehr spielt eine große Rolle. Für Schiffsbegeisterte gibt es daher immer auch eine Menge zu beobachten. Dies bietet sich auch förmlich an, denn bevor man mit seinem Gefährt auf eine der Fähren fahren darf, wartet man meist noch 30 bis 60 Minuten auf den Einlass. Dieser wird durch grünes Licht an dafür vorgesehenen Ampelanlagen geregelt.
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Wie abtrakte Kunstwerke ragen die einzelnen Verladestationen des Frachthafens in Calais empor.
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Nach der Abfahrt kann man die Aussicht von den Oberdecks der Fähren genießen. Mit etwa 32 km/h schiebt sich die Jumbo-Fähre Richtung Dover vor, und dabei erzeugen die Schiffschrauben eine ausgeprägte Schaumstraße auf der Wasseroberfläche. Wenn das Wetter mal nicht so gut sein sollte, kann man in den großzügigen Bordrestaurants eine Mahlzeit zu sich nehmen.
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Das Wahrzeichen der Südostküste Englands sind die Kreidefelsen von Dover, die man an sehr klaren Tagen sogar von Calais aus erblicken kann. Die weißen Felsen, die "white cliffs", bestehen aus Schreibkreide und ragen etwa 20 bis 100 Meter über dem Küstensaum empor. Die Steilküste wird durch fortgesetzte Brandungserosion auch aktuell langsam, aber stetig Richtung Landesinnere zurückverlagert.
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Je näher man den Felsen kommt, desto gewaltiger wirken die steilen Abbruchkanten. Oben auf den Abbruchkenten gedeihen zum Teil seltene Pflanzenarten, so dass die Klippen den Naturschutz des National Trusts von Großbritannien genießen, der etwa 6 Meilen der Steilküste aufkaufen konnte. Die Vereinigung legt auch im Interesse der Touristen interessante und befestigte Pfade an.
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Aus der Ferne betrachtet wirkt das Castle von Dover noch sehr unscheinbar. Doch der erste Eindruck täuscht: Dover Castle ist die größte und besterhaltenste mittelalterliche Burganlage Europas. Durch die Nähe zum Festland hatte Dover Castle früher eine strategisch sehr wichtige Rolle bei der Verteidigung des Landes. Interessant sind auch die ausgedehnten unterirdischen Tunnelanlagen des Castles.
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Eine erste Festung wurde bereits in der Eisenzeit angelegt. Diese wurde später während zahlreichen Kriegen und zuletzt im 2. Weltkrieg immer weiter ausgebaut.
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Dover Fährhafen ist der größte Ärmelkanal Hafen. Er wird jährlich von rund 18 Millionen Personen und 3 Millionen Autos genutzt. Dover liegt günstig an der Süd-West Küste Englands und hat hervorragende Anbindungen zum englischen Autobahnnetz. Dover Fährhafen hat 2 Haupt Fährterminals, einer davon am östlich Dock wird benutzt durch P&O Ferries, Norfolk Line und Sea France, der andere am westlichen Dock wird benutzt durch Hoverspeed.
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